Wien 2008
Samstag, 31.05.2008 Rückblick





Auch dieses Jahr machte die Veganmania wieder am Museumsplatz, Ecke Mariahilferstraße halt und zelebrierte das beste Wiener vegane Sommerfest des Jahres. Von 10:00 – 22:00 Uhr luden, bei fabelhaftem Sommerwetter, eine Vielzahl an Ständen und Musikacts zum Verweilen und Genießen ein.
Dieses Jahr gab es ein großes abwechslungsreiches Angebot mit insgesamt 22 Ständen. Sechs Gastronomiestände boten neben heimischen auch internationalen Speisen an. So lies zum Beispiel der vegane Bio-Döner von Makam Naturkost die vielen hungrigen Gäste Schlangestehen. An mehreren Informationsständen fanden gewohnt reger Austausch und ergiebige Gespräche statt. Ein eigener VGÖ-Verkostungsstand begeisterte die unzähligen Besucher_innen mit Eis, Fingerfood, Kuchen und Getränken. Eine liebevoll hergerichtete "Hunde-Bar" versorgte auch vierbeinige Begleiter_innen mit hochwertigem veganem Futter und frischem Wasser. Bei einem extra in den VGÖ-Informationsstand integrierten Footprint-Stand konnte man sich neben einer Beratung auch den eigenen ökologischen Fußabdruck berechen lassen. Verzaubert wurde man durch die vielfältigen Gerüche der tierversuchsfreien Kosmetik & Körperpflegeprodukte, wie etwa von Lush oder Ringana. Zwischendurch fand eine einladende und anschauliche Vegan-Parade statt, die vom Westbahnhof bis zum Ring zog. Einfallsreiche Kostüme boten ein Bild von tanzendem Gemüse, Obst und Tieren, die mit gratis Gutscheinen für Soja-Drinks von Joya lockten. Untermauert wurde dies durch die Musik des vegan lebenden DJ Delani. Ein eigenes Gewinnspiel gab es auch. Insgesamt konnten 10 große Geschenkskörbe voll von veganen Köstlichkeiten und Kosmetikprodukten an glückliche Gewinner_innen überreicht werden. Auch alle übrigen Tombolateilnehmer_innen erfreuten sich an ihren Preisen u.a. in Form von neu auf dem Markt kommenden veganen Drinks und Aufstrichen.
Ebenfalls gab es durchgehend abwechslungsreiche musikalische Darbietungen, wie beispielsweise Bella Wagner, Kafkas, AJ-Gang, Loony Brain oder Gandharvika, die für perfekte Unterhaltung bis in die Abendstunden sorgten. Unzählige Passant_innen nutzten die einladende Musik zum Verweilen und Lauschen. Im Anschluss an das Fest fand noch eine kleine rauch- & alkoholfreie Aftershowparty statt.
| Musiker_innen | Genre | Auftritt |
|---|---|---|
| DJ-Delani | Jazz, Soul, Funk, World… | 12:00 - 12:30 |
| Percussion Session 1 | Rhytmusinstrumente | 12:30 - 12:50 |
| The Luquilas | Tierschutzrock | 13:00 - 13:30 |
| Bella Wagner | Jazz & Funk-Gesang | 13:45 - 14:15 |
| Percussion Session 2 | Rhytmusinstrumente | 14:15 - 14:30 |
| Six Tin Jonesy | Ska-Punk | 14:45 - 15:30 |
| Aj Gang | Tierrechtsrock | 15:45 - 17:00 |
| Gandharvika | Tierrechtslieder | 17:15 - 18:00 |
| Special Guest: Frau Feng-chiu TING |
Klassik, östliche Musik | 18:10 - 18:15 |
| Reduce Speed Now | Rock | 18:30 - 19:15 |
| Loony Brain | Post-Punkrock | 19:30 - 20:15 |
| Kafkas | Punk | 20:30 - 22:00 |
| Spezielles | Was? Wo? Wann? |
|---|---|
| Vegan-Parade | Bunter Demo-Umzug; Treffpunkt: Westbahnhof; Dauer: 13:30 - 15:00 Uhr; |
| It's high time for Righteousness | Afterparty, freier Eintritt, Dub Music; Venster99 (Gürtelbogen 99, U-Bahnstation U6 Alserstraße) Beginn 22:00 Uhr |
| Aussteller_innen | Angebot |
|---|---|
| Animal Friends Croatia | T-shirts, Bücher, Filme, Flyer zum Thema Tierrechte |
| Brennglas Verlag | Flyer, Bücher, Videos etc. zum Thema Tierrechte insbesondere zur Jagd |
| Burgermasta – we feed the world | veganes Fastfood, Salate, Emmerberg Biobier, Spritzer und Bouteillenverkostung, Drinks |
| Cosmoviva | lederfreie Schuhe |
| Daramasala | vegane indische Küche |
| Plattform Footprint | vegane Fleischalternativen, taiwanesische Spezialitäten |
| Formosa Food | vegane Fleischalternativen, taiwanesische Spezialitäten |
| Internationaler Bund der Tierversuchsgegner (IBT) | vegane Kosmetik und Haushaltsartikel, Infomaterial über Tierversuche |
| Lebe Gesund! Versand | Aufstriche, Apfelchips und anderen vegane Lebensmittel |
| Lush | vegane Kosmetik |
| Makam Naturkost | veganer Döner |
| MegA – Menschen gegen Ausbeutung | T-Shirts, Buttons, Infomaterial |
| Merchandising Stand | Cd's, T-Shirts, Sticker, Buttons; Alles rund um die Musiker_innen des Fests |
| SHI-HO | internationale vegane Küche |
| Mondscheinstüberl | vegane Bio-Spezialitäten, Getränkestand mit Bier & Wein |
| Nutri Sun | Verkostungstand veganer Sojaprodukte |
| Ringana | vegane Kosmetik und Wellnessprodukte |
| Gasthof Schillinger | vegane Hausmannskost |
| Teenage Riot | Große Auswahl an Tonträgern & Merchandise, vegane Lebensmittel |
| Vegane Gesellschaft Österreich (VGÖ) | T-shirts, Bücher, Flyer, Gewinnspiel rund um Veganismus |
| VGÖ-Verkostungsstand | Durstlöscher, veganes Eis, Aufstriche, Hot-Dogs, Gulasch, Mehlspeisen, div. Kostproben, Hundefutter |
| Veganversand Lebensweise | verpackte vegane Waren wie Hundenahrung, Schuhe, Bücher und Lebensmittel |
| Verein gegen Tierfabriken (VGT) | T-shirts, Bücher, Filme, Flyer zum Thema Tierrechte |
Musikerinnen / Musiker
Künstler- Ich ernähre mich seit September 91' vegetarisch – damals vorwiegend aus ethischen Gründen. Nach den großen BSE-Fällen in den 80ern-bis in die 90er, vertuscht und dadurch auch verschleppt und durch die Medien verfälscht, wurde mir klar, dass auf Milch/Produkte zu verzichten wichtig wird – das war Sommer 94, als ich den sofortigen Entschluss fasste. Durch die VGÖ und andere Tierrechtsvereine hat sich mein Bewusstsein zum Thema vergrößert und mir wurdedas unermessliche Leid der Milchkühe und anderer Tiere neu bewusst – danke!
Auflegen tu ich Jazz, Soul, Funk, Chill'n'lounge, House, Reggae Ethno, World … - Statement
- Vegan is future – ich liebe Djing und unterstütze gerne euer Anliegen, da es auch meines ist.
Künstler_innen- Alle Besucher_innen sind herzlich eingeladen an den Trommel-/Jam- sessions teilzunehmen. Musikinstrumente sind vorhanden!
Künstlerinnen- Annika: Gesang und Rhythmusgitarre
Jasmin: Sologitarre
Fiona: Bassgitarre und Gesang (Reihenfolge wie Foto)
Wir sind drei junge Vegetarierinnen und Tierschützer mit dem Wunsch einer vegetarischen Revolution. Mit unserer Musik haben wir einen Weg gefunden, diesem Ziel näher zu kommen, den Tieren eine Stimme zu geben und unsere Gedanken und Gefühle zum Ausdruck zu bringen. - Statement
- Wir sind schon seit längerer Zeit Vegetarierinnen, da wir alle sehr tierlieb sind und die Tiere nicht nur als Mitgeschöpfe, sondern als unsere Freunde ansehen- und unsere Freunde essen wir normalerweise nicht ;) Vor Veganer_innen haben wir großen Respekt und streben für die Zukunft an, uns selbst vegan zu ernähren. Im Moment ist uns das aber leider noch nicht möglich.
Künstlerin- Bella Wagner kennt keine ruhige Minute mehr, denn die junge Wienerin ist auf dem besten Weg, Österreichs angesagteste Jazz & Funk- Sängerin zu werden. Wer sie schon einmal live erleben durfte, weiß warum: Es ist diese erstaunliche tiefschwarze Stimme, mit der die grazile Entertainerin jeden Musikclub in Vibrationen versetzt und beim Hörer nachhaltig Gänsehaut verursacht. Nahezu jeden Abend steht die betörend-laszive Sängerin auf der Bühne und jagt in unnachgiebiger Manier Blue Notes durch den Raum. Ihre Stimmklaviatur reicht von sanft und sexy bis zum impulsivinbrünstigen Vulkanausbruch.
Sie wurde in Wien geboren und spricht fünf Sprachen (Deutsch, Englisch, Slowakisch, Kroatisch, Ungarisch). Bella Wagner war Sängerin der Hallucination Company, der österreichischen Talentschmiede von Wickerl Adam, die in den 1980er Jahren heimische Größen wie Hansi Lang, Günter Mokesch und Falco hervorbrachte. Im November 2007 wurde ihr aktuelles Album "Thats what I like – Urban Jazz" veröffentlicht. Darin werden Klassiker wie "I Put A Spell On You" von Screamin' Jay Hawkins; "Is You Is" von Louis Jordan oder "Love Me Or Leave Me" von Nina Simone neu arrangiert und interpretiert. "Thats what I like" ist über iTunes im Internet sowie als Hardcopy im ORF Shop erhältlich. - Statement
- Ich bin für veganes Essen, da ich aus Erfahrung weiß, dass es äußerst gesund ist sich vegan zu ernähren! Durch meinen stressigen Alltag ist es mir jedoch leider nicht möglich vegan zu essen, bei den meisten Konzerten sind die angerichteten Speisen mit Fleisch oder Milchprodukten zubereitet. Es gelingt mir jedoch mich vegetarisch zu Ernähren!
Künstler_innen- Six Tin Jonesy, die Band um die hochattraktive Silhouette einer Frau, gibt es seit Herbst 2005. Angefangen haben wir zu fünft mit zwei Gitarren, einem Bass, einem Schlagzeug und einer Trompete. Nach einer längeren Zeit in der wir sehr viel an unser Musik und unseren Ideen gearbeitet haben, konnten wir weitere Bläser für die Band finden. Mittlerweile stehen wir bei einer Gruppe von sieben Leuten. Ein zusätzliches Saxophon und eine Posaune verstärken jetzt den Stimmungstreibenden Sound der Band, welche sich mehr und mehr zu einer renommierten lokalen Wiener Ska-Punk Band entwickelt. Der Stil der Band ist eindeutig mit Ska-Punk zu beschreiben, doch sind die verschiedenen Einflüsse der Musiker_innen nicht zu überhören! Six Tin Jonesy versäumt es nicht, auf jeder ihrer Konzerte die Stimmung so richtig zum kochen zu bringen, und bittet darum schon jetzt die Tanzschuhe nicht zu vergessen!
- Statement
- Da wir letztes Jahr schon von der Veganmania eingeladen wurden, und es wirklich ein sehr geiles Fest war, bedeutet es uns sehr viel, auch dieses Jahr wieder dabei sein zu dürfen. Stimmung, Wetter und Einstellung der Leute hat alles gepasst. So verbreitet man eine Lebenseinstellung und nicht mit Gewalt!
Künstler- Tierschutzrock und mehr …
Die Aj-Gang ist eine frische, motivierte Band, die sich zum Ziel gesetzt hat den Tieren eine Stimme zu verleihen.
Das Exklusive bei der Aj-Gang ist, dass der Musikstil zwischen Reggae, Ska, Rock, Hip-Hop und Funk,(man könnte es auch "funky nu pop" bezeichnen :-) variiert und trotzdem eine unverwechselbare eigene Note enthält.
Die Band hat sich im Jahre 2004 auf der Veganmania 7 vor Ort gegründet und spielt seitdem aktiv an diversen Tierrechtsdemos, Clubgigs, Veranstaltungen, Partys und war auch u.a. in Spanien beim Peta Running of the Nudes 2007 zu sehen. - Statement
- Die zahlreichen Fleischskandale auf dieser Erde sprechen für sich.
Dort wo Tiere umgebracht und ausgebeutet werden, wird auch der Mensch dafür die Rechnung tragen.
Die vegane Lebensweise ist ein sehr wichtiger Schritt in ein neues friedvolles Zeitalter, in dem sich Mensch und Tier als Geschöpfe achten und respektieren. Auch wenn es noch ein langer, beschwerlicher Weg ist; die Zukunft steht ganz im Zeichen des Veganismus.
Künstler- The idea was born on a trip to the uk in september 2002 … four years later people with the real attitude for this kind of music came together... REDUCE SPEED NOW has grown together to a four-piece-rock-formation …
It took four years to get the band together but only one to finish the first record named "entertain the masses" which is out since 14th september 2007 …
Now we will hit the road to rock your fucking socks off … be scared …
Künstler_innen- Babsi, Stevie, Mats, Schmidl, Neibs
LOONY BRAIN – female fronted post punkrock – stehen für Musik, die sich in 12 Jahren Bandgeschichte zu einer interessanten Mischung aus unterschiedlichen Stilen gewandelt hat, jedoch im Punkrock hat die Band hat ihren Ursprung.
Die charismatische Frontfrau (Babs) rund um die vier niederösterreichischen Jungs, besticht mit ihrer aufregenden, druckvollen Stimme und die Gruppe strotzt voll Energie und Spielfreude.
Die Band ist in vielen Bereichen und Themen u.a. Mensch- und Tierrecht sehr engagiert und versucht mit ihrer Musik die Zuhörer zum Nachdenken anzuregen.
Letzter Release full length CD "RED" veröffentlicht März 2008 auf Masturbation Records. - Statement von Neibs
- Vegetarismus gehört seit so vielen Jahren zu meinem Leben, dass es für mich eine Natürlichkeit wie Zähneputzen besitzt. Es ist eine Entscheidung die ich vor langer Zeit getroffen habe und die ich bis heute als eine für mich gute und richte Wahl ansehe.
Nein ich bin kein fingerzeigender Hardliner … ich weiß, dass ich unzählige Lebewesen tagtäglich durch meine Existenz, mein Handeln und meinen Konsum auf dem Gewissen habe. Sei es nun durch Haare waschen (auch Bakterien sind Lebewesen), die Fahrt mit dem Auto, das Entwurmen des Hundes, das Verwenden von Brennstoffen (Zerstörung von Lebensraum), der Verzehr von Brot (nein … Mähmaschinen im Betrieb sind nicht tierfreundlich) u.v.v.m.
Ich als Individuum kann zwar nicht alle Ungerechtigkeiten dieser Welt bereinigen, aber meinen Teil zu einem respektvolleren Miteinander kann ich sehr wohl beitragen. Bei jedem einzelnen liegt der erste Schritt. Und nichts ist ungerechter als bewusst den Tod eines wehrlosen Lebewesens herbeizuführen und das aus Gründen wie "na weil's ma schmeckt" …
Ich zähle die Grausamkeiten, die mit dem Fleischverzehr und der Nahrungsindustrie einhergehen hier nicht auf – ich möchte nur die Frage stellen: Warum hört eure Tierliebe mit dem eigenen Haustier auf?
Künstler- Die Herren "Kafkas" laden, vor der Veröffentlichung des neuen Albums noch einmal zu einer Audienz ein. Es ist mehr als nur "Musik" – eine zweifelsohne ungewöhnliche Band, die auf gängige Klischees verzichtet und ihre Musik selber als "Punk ohne Nietenlederjacke" bezeichnet. Aus den Zutaten "Punk", etwas "Hardcore", plus "Alternative" und stilvollen Pop kochen sie einen abwechslungsreichen, tanzbare Energydrink. Mit einer Brise Ironie und Mut abgeschmeckt, möchte man auch zu Themen wie Menschen- und Tierrechte feiern. Das Anliegen ist nicht, andere zu verurteilen, sondern gemeinsam neue Wege zu gehen und dabei ein Lächeln im Gesicht zu tragen. Die multi-regionale Truppe, deren Bandbunker in Fulda steht, möchte mit der Musik und den Texten, denen, die in unserer Gesellschaft keine Stimme haben, eine Plattform geben.
Mittlerweile hat man in nahezu jeder Stadt in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder Ungarn ein Konzert gegeben und sich dabei eine bemerkenswerte, treue Zuhörerschaft ohne Szene- oder Altersbegrenzungen erspielt. "Kafkas" haben sich als feste Institution in einer schnelllebigen Musiklandschaft etabliert und tragen das Qualitätssiegel einer Band mit Eigenständigkeit und Idealen. Dies durften sie nicht nur bei der gemeinsamen Tour mit den kanadischen Helden von "Propagandhi" unter Beweis stellen. Flotter Punk mit Herz, Kopf und viel alternativen Tanzbein.
In diesem Sinne: Fist In The Air!










