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Graz
ab 10:00 Uhr Veganes Sommerfest, Platz der Versöhnung (= ehemalige Passamtswiese)
ab 11:00 Uhr Workshop im Forum Stadtpark/Saloon
ab 12:00 Uhr Open Air Bühne im Stadtpark
ab 13:30 Uhr Politischer Diskurs im Forum Stadtpark/Saloon
ab 21:00 Uhr Konzert/Party Forum Stadtpark/Keller
Samstag, 27.06.2009,
10 – 21 Uhr/open end
Fotos und ein Bericht zum Sommerfestist in der Chronik zu finden.
Beschreibung
In Graz findet die diesjährige Veganmania in etwas anderer Form als gewohnt statt. Unter move – Das Festival für Ethik, Diskurs und Musik erwartet die BesucherInnen am 27. Juni 2009 ab 10:00 Uhr eine vielfältige Mischung:
- Informationen, Diskussionen und Workshops zu den drei Schwerpunkt-Themen Feminismus, Tierrechte und Klimawandel, abgehalten von politisch motivierten Fachleuten;
- das Sommerfest der Veganen Gesellschaft Österreich, die mittels Infoständen zu Tier-Ethik und Veganismus und natürlich mit verschiedensten kulinarischen Köstlichkeiten die vegane Lebensweise in ihrem breiten Spektrum vorstellt;
- die Präsentation unterschiedlicher NGO's, Initiativen und Vereine, die sich in Graz mit sozialkritischen und/oder ökologiebewegten Themen auseinandersetzen, z.B. mit Menschenrechten oder Umweltschutz;
- Unterhaltung durch ein buntes Musikprogramm, das von lokalen Bands und DJ's gestellt wird.
Als Ort wurden das Forum Stadtpark sowie die angrenzende Passamtswiese im Grazer Stadtpark gewählt. Ab 10:00 Uhr gibt es Info- und Imbissstände auf der Passamtswiese, ab 12:00 Uhr Konzerte auf einer Open Air Bühne. Parallel dazu finden im Forum Stadtpark Vorträge und Diskussionen sowie Workshops statt. Das Programm im Freien endet um 21:00 Uhr, danach beginnt im "Forum Keller" die After Show Party mit ausgesuchten Bands und einer DJ-Line – open end.
Am Festgelände ist der Eintritt frei!
Workshop
| Titel | Beschreibung | Zeit |
|---|---|---|
| Mein Ökologischer Fußabdruck: was kann ich tun? | Workshop von Felix Hnat (Obmann VGÖ) | 11:00 Uhr |
Open Air Bühne
| Musiker_innen | Genre | Auftritt |
|---|---|---|
| greenwood subway yard | Reggae | 12:00 Uhr |
| QuiteFrankly | Indie | 13:30 Uhr |
| IN+OUT | Theater | 15:00 Uhr |
| naked vibration | Reggae | 15:30 Uhr |
| there is something to be learned | Hip Hop | 17:00 Uhr |
| loony brain | Rock/Punk | 18:30 Uhr |
| sense of time | Punk | 20:00 Uhr |
Politischer Diskurs
| Titel | Beschreibung | Zeit |
|---|---|---|
| Wie entkommen aus der Klimafalle? – Die Menschheit am Scheideweg | Impulsvorträge, Diskussion mit: Martin Schlatzer (Ernährungswissenschaftler) Christian Salmhofer (Klimabündnis) Manuel Graf (Global2000) Martin Fuchs (Aktivist und Klimapädagoge, Climate Camp Teilnehmer) Moderation: Johanna Muckenhuber |
13:30 – 15:30 Uhr |
| Tierethik – Fokus auf Vegane Lebensweisen, Aktivismus und staatliche Repression (Paragraph 278a) | Vorträge, Diskussion mit: Felix Hnat (Obmann VGÖ) Elisabeth Sablik (VGT) Nikolaus Kubista und Petra Kulmer (TierWeGe) Michael Hartl (Initiative 278a) Moderation: Clemens Arvay |
16:00 – 18:00 Uhr |
| Feminist Thought – Sexismus und andere Unterdrückungsmechanismen und Formen der Auflehnung | Impulsvortrag, Diskussion mit: Susanne Cejka (Studentin der der Soziologie/Ethnologie) Lisa Mittischek (DOKU Graz) Moderation: Elisabeth List (Universität Graz/Institut für Philosophie) |
18:30 – 20:30 Uhr |
Konzert/Party am Abend (5 € Unkostenbeitrag)
| Name | Typ | Genre(s) |
|---|---|---|
| winterphonic | Live-Band | Trip Hop / Downtempo / Experimentelle Musik |
| le tam tam | Live-Band | Elektro / Trash / Punk |
| feelipa | DJ | Elektro |
| zvonko | DJ | Elektro |
| simon/off | DJ | Breakbeat / Techno / Dub |
| orjo | Live Visuals | backlab, monstermob |
| chiaroscura | Live Visuals | LLB |
Stände
| Aussteller_innen | Bereich | Angebot |
|---|---|---|
| Amnesty International | Menschenrechte | Infomateral zu Todesstrafen Folter, Unterdrückung, Meinungsfreiheit |
| Animal Friends Croatia | Tierrechtsorganisation | Infomaterial |
| ATTAC | Globalisierung | Infomaterial zum Thema Globalisierung, Finanzkrise … |
| Bernds Welt | Bäckerei | Gebäck |
| Daisy's Vegan Catering | Imbiß-Stand | vegane Speisen |
| Footprint | Umweltschutzorganisation | Infomaterial |
| FutureFood | Umwelt-/Ernährungsorganisation | Infomaterial |
| Global 2000 | Umweltschutzorganisation | Infomaterial |
| Greenpeace | Umweltschutzorganisation | Infomaterial |
| Initiative Zivilgesellschaft | Vereinigung von Initiativen | Infomaterial |
| Libertad | Cafe | vegane Speisen und Getränke |
| LUSH | Kosmetikshop-Kette | vegane Kosmetika |
| Makam Döner | Imbiss-Stand | vegane Döner |
| Spektral | Kultur-Treffpunkt | Infomaterial |
| Südwind/CCK | Globalisierungskritik | Infomaterial zu Fairem Handel, Ausbeutung, Globalisierung |
| Tier-WeGe | Tierrechtsorganisation | Infomaterial |
| Vegane Gesellschaft Österreich | Interessensvertretung/Verein | Infomaterial |
| Verkostungsstand | Imbiss-Stand | vegane Leckereien |
| Verein Gegen Tierfabriken | Tierrechtsverein | Infomaterialien, T-Shirts und mehr |
Musiker_innen Details
Künstler_innen- Die Straßentheatergruppe gibt es seit einigen Jahren. 1000de Menschen haben schon mitgespielt. Es wurden bereits ein paar 100 Stücke aufgeführt. Diese Stücke richten sich immer gegen die Ausbeutung von Mensch und Tier. Immer wieder wird aufgezeigt wo Unrecht geschieht, jede_r kann mitspielen. Jede_r ist fähig unrecht darzustellen, jeder/m ist auch schon unrecht geschehen. Die Theatergruppe sieht sich auch als Sprachrohr für nichtmenschliche Tiere, die in unserer Gesellschaft keine Stimme haben. Die Straßentheatergruppe Ein/Aus ist absolut davon überzeugt, dass es viel bewirkt, das Unrecht, das Leid und die Missstände aufzuzeigen. Wir wissen, dass wir etwas verändern werden. Die Straße ist unsere Bühne, die Straße ist gleichzeitig auch der Proberaum und der Umkleideraum. Die Theatergruppe tritt meist in weißen Anzügen auf, manchmal auch weiß geschminkt.
Die Theatergruppe Ein/Aus wird ein ungefähr 30 minütiges Stück über die Repression gegen Tierrechtsaktivist_innen, die bislang in den Verfhaftungen am 21. Mai 2008 und der darauffolgenden 105 Tage langen U-Haft gipfelte, zum Besten geben. Denn wo Unrecht zu Recht wird, da wird Widerstand zur Pflicht!
Für das Antirepressions-Stück "Diskriminierung, Repression und Beugehaft – Politisch Aktive nie mehr in Untersuchungshaft – Novellierung des Paragrafen 278!", das auch auf einigen Veganmanias aufgeführt wird, werden noch MitspielerInnen gesucht. (Genauere infos im Blog "Novellierung des § 278a!")
Künstler_innen- Babsi, Stevie, Mats, Schmidl, Neibs
LOONY BRAIN – female fronted post punkrock – stehen für Musik, die sich in 12 Jahren Bandgeschichte zu einer interessanten Mischung aus unterschiedlichen Stilen gewandelt hat, jedoch im Punkrock hat die Band hat ihren Ursprung.
Die charismatische Frontfrau (Babs) rund um die vier niederösterreichischen Jungs, besticht mit ihrer aufregenden, druckvollen Stimme und die Gruppe strotzt voll Energie und Spielfreude.
Die Band ist in vielen Bereichen und Themen u.a. Mensch- und Tierrecht sehr engagiert und versucht mit ihrer Musik die Zuhörer zum Nachdenken anzuregen.
Letzter Release full length CD "RED" veröffentlicht März 2008 auf Masturbation Records. - Statement von Neibs
- Vegetarismus gehört seit so vielen Jahren zu meinem Leben, dass es für mich eine Natürlichkeit wie Zähneputzen besitzt. Es ist eine Entscheidung die ich vor langer Zeit getroffen habe und die ich bis heute als eine für mich gute und richte Wahl ansehe.
Nein ich bin kein fingerzeigender Hardliner … ich weiß, dass ich unzählige Lebewesen tagtäglich durch meine Existenz, mein Handeln und meinen Konsum auf dem Gewissen habe. Sei es nun durch Haare waschen (auch Bakterien sind Lebewesen), die Fahrt mit dem Auto, das Entwurmen des Hundes, das Verwenden von Brennstoffen (Zerstörung von Lebensraum), der Verzehr von Brot (nein … Mähmaschinen im Betrieb sind nicht tierfreundlich) u.v.v.m.
Ich als Individuum kann zwar nicht alle Ungerechtigkeiten dieser Welt bereinigen, aber meinen Teil zu einem respektvolleren Miteinander kann ich sehr wohl beitragen. Bei jedem einzelnen liegt der erste Schritt. Und nichts ist ungerechter als bewusst den Tod eines wehrlosen Lebewesens herbeizuführen und das aus Gründen wie "na weil's ma schmeckt" …
Ich zähle die Grausamkeiten, die mit dem Fleischverzehr und der Nahrungsindustrie einhergehen hier nicht auf – ich möchte nur die Frage stellen: Warum hört eure Tierliebe mit dem eigenen Haustier auf?










