Veganmania 13 - Vegan summerfeast since 1997

Innsbruck 2010

Samstag, 4. September 2010
Marktplatz

Rückblick

Bereits zum vierten mal ein voller Erfolg!

Trotz bereits spürbar herbstlicher Atmosphäre und weiß gezuckerten Berggipfeln um Innsbruck, fanden sich unzählige interessierte Besucher_Innen auf der Veganmania in Innsbruck ein.

Mit gleich zwei veganen Gastronomiebetrieben, Makam Döner aus München und Loving Hut aus Kärnten, wurde den vielen Festbesucher_Innen die Köstlichkeiten veganen Lebens nähergebracht. Den Kuchen danach gabs vom Bäckerstand von Bernds Welt, sowie zusätzlich Kaffee zum Kuchen beim Getränkestand der Tiroler Tierrechtsgruppe MegA (Menschen gegen Ausbeutung), wo es auch Kaffee aus aufständischen Zapatista-Gebieten, kühlende antialkoholische Getränke, Bücher zu autonomer Politik, Buttons und T-Shirts gab.

Desweiteren gabs Informationsstände vom VGT, mit zusätzlichem Augenmerk auf den derzeit laufenden Tierschutzprozess, der veganen Gesellschaft (VGÖ) welche die österreichweiten veganen Sommerfeste initiiert, dem Tierrechtsverein RespekTiere aus Salzburg mit seiner erschütternden Fotoausstellung zur industriellen Tierausbeutung, einem Infostand des steirischen Vereins TierWege, welcher zusätzlich seine originellen T-Shirts anbot und dem internationalen Tierschutz/Tierrechtsverein Vier Pfoten. Die vegane Modeboutique Muso Koroni, präsentierte Kleidung von veganen, fair produzierenden Modelabels sowie passende Accessoires.

Für anspruchsvolle Unterhaltung sorgten neben einem eigenen Bastel- und Kinderschminkzelt und einer Jonglage- und Pantomimedarbietung von Frieda vor allem die grossartigen Live-acts

Beginnend mit Jodi aus dem Tiroler Unterland, der Band Blackout Problems aus München, the Mule aus Landeck sowie dem Hauptact des Abends dem charismatischen Rapper Callya aus Thübingen.

Weiters gab der im derzeitigen Tierschutzprozess viertbeschuldigte Künstler und Tierrechtsaktivist Chris Moser einen Kurzen einbick in das laufende Prozessgeschehen aus dem Schwurgerichtssaal Wiener Neustadt.

Die bereits herbstliche Stimmung wurde auch deutlich, weil sich mit den letzten wärmenden Sonnenstrahlen auch immer mehr Gäste verabschiedeten. Nichts destro trotz war die Veganmania 2010 in Innsbruck ein voller Erfolg: Hunderte Gäste genossen die fröhliche, ungezwungene Stimmung, das wunderbare vegane Essen, die vielfältigen Musikbeiträge und nahmen auf diese Weise motiviert gerne Informationen zum Thema Veganismus und Tierrechte mit nach Hause.

Für einen lebendigeren Eindruck seht Euch die Fotogalierie vom Fest an!

Unterhaltungsprogramm 14.30 - 21.00 Uhr

Info- und Verkaufsstände

Infomaterial und Beratung

Speisen & Getränke

Diverse Waren

Künstler_innen Vorstellung und Statements

Manche Künstler_innen haben uns genauere Beschreibungen zu ihrer Arbeit und ihrer Philosophie zur Verfügung gestellt. Dadurch ist es möglich sich einen besseren Eindruck vom am Sommerfest gebotenen Programm zu machen.

The Mule 17:30 Uhr

Künstler
Promofoto des Künstlers stehend in einem StudioLive ist THE MULE eine 4-köpfige Band, die sich aus Musikern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, zusammenstellt. Der schlagzeuger kommt von einer Hardcore-Band (Seven Deadly Sins), der Bassist von einer Metal-Band (Bong Baby Go Sub), der Gitarrist studiert klassische Gitarre und der Sänger ist noch in einer Metal- und in einer Reggae-Band … (Bong Baby Go Sub – VIVA LA MUERTE)
Statement
Warum ich ein Veganer bin.
Schweine sind Arschlöcher. Diese Viecher mag ich einfach nicht. Ich hab eine Antipathie gegenüber allen Tieren, die so stark ist, dass ich diese Mistviecher einfach nicht essen kann. Auch Kühe und Hühner sind sehr unfreundliche Zeitgenossen. Wenn man von diesen Personen die Milch und die Eier zu sich nimmt, könnte man gleich von Adolf Hitler einen Kuchen mit nem Judenknochenhakenkreuz, oben drauf zur Verzierung, zu sich nehmen. Hitler würde ich auch nicht essen.
Am schlimmsten ist es, den Fleischkonsum anderer Menschen zu unterstützen. Auch wenn man nur das Teller, mit einem dieser Viecher drauf, reichen muss. Meistens mit dem Beisatz: Du musst´s ja nicht essen! Nur mir geben!!! Und was sagt man, wenn man einem Junky die Spritze reicht? Ich fixxe nicht! Ich gebe sie ihm nur? Einem Alkoholiker den Schnaps reicht? Ich trink ihn nicht, ich geb' ihn ihm nur? Oder einem Pädophilen ein Kind reicht? Ich ficke es nicht! Ich geb's ihm ja nur?

Den Ziegenbock, der den Antichristen verkörpert, würde ich auch, sicher nicht essen. Antichristen würde ich auch, sicher nicht essen. Christen vielleicht schon. Politiker haben zwar ein Spatzenhirn, würde ich aber auch essen. Und Rassisten sind dumm wie fisch. Doch auch Rassisten würde ich essen.

Also wenn ich Fleisch essen würde, dann eigentlich nur von sehr dämlichen Individuen.
Mit Soße!

Callya 19:00 Uhr

Künstler
Callya in Pose von unten fotografiertDer Wahl-Tübinger und Solo-Künstler Callya sieht seine musikalische Mission im Beats bauen, Produzieren, Djing und MCeeing. Die ersten Schritte machte er als Mcee und Producer Ende der 90er in seiner Heimatstadt Helmstedt, wo er zusammen mit seinem Soulbrother und MCee Aslan die Crew Spiegelkabinett formte. Callya sieht die Musik als Seelenspiegel, was sich in seinem Stil mal gesellschaftskritisch oder emotional, mal surreal oder melancholisch ausdrückt.

Dieser Stil ist gerade in der heutigen Hip-Hop-Szene, welche in diesen Tagen größtenteils nur noch Massen von Bling Bling und immergleichen Standard-Battle-Sound ausspuckt, ein Lichtblick – gerade für die, die sich nach Alternativen in dieser heutigen Rapwelt sehnen. Genau diesen Lichtblick bringt Callya mit fetten, atmosphärischen Untergrundbeatz und sauberen, druckvollen Produktionen genau wie durch die stets durchdachten Lyrics.

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