Samstag, 3. September 2011
Marktplatz
10:00 - 20:00 Uhr
Viele Besucher_innen in Innsbruck
Pantomime und Jonglieren
Punk-Musiker Faulenz(A) im Einsatz
Kinderschminken bringt Freude
Sommerfest vor Bergkulisse
Gelungener Sommerausklang: Sonne, gute Laune, leckeres Essen, nette Leute! Wie auch die letzten Jahre war die Veganmania in Innsbruck ein voller Erfolg! Mit knapp 20 verschiedenen Ständen von Information bis Gastronomie lockte das vegane Sommerfest auch heuer wieder viele Interessierte auf den Innsbrucker Marktplatz.
Besonders hervorzuheben sind wie jedes Jahr auch wieder die gelungenen und authentischen Liveacts am Sommerfest in Innsruck.
So beehrte heuer Herr Peter, das Soloprojekt von the Mule mit zum Teil neuinterpretierten Coversongs sowie Eigenkompositionen und einer gehörigen Portion bissigem Humor und musikalischen Allroundkönnen die Veganmania in Innsbruck erneut. Herr Peter transportierte teile seines Equipments in Säcken des Kleider Bauer Konzerns um so auch auf die bereits seit 2006 – auch in Innsbruck – laufende Anti-Pelz Kampagne gegen dieses Modehaus zu hinzuweisen. Wie immer bestach er auf diese Art durch seinen spontanen Witz.
Danach gab der streunende Punk, Faulenz(A) aus Bochum, Deutschland seinen stimmungsvollen, ehrlichen und zutiefst politischen Accoustic-Punk zum besten. Mit Akkustikgitarre, Mund- und Ziehharmonika begleitete er seine stets von Rebellion und Hoffnung handelnden Songs bis sich auch die letzten Zuhörer_innen nach einem besseren und gerechteren Leben sehnten. Wie dieses ausschauen kann, beschreibt Faulenz(A) in vielen seiner Lieder. Mit dem Wunsch werdet autonome Mäuse
, beendete der Liedermacher um 19.00 sein Konzert und schloss so auch die überaus gelungene Veranstaltung.
Bereits vor den Liveacts war aber für Unterhaltung gesorgt.
So beeindruckte Frieda mit Jonglage und Pantomime nicht nur die Kleinsten. Mit eindringlichen Bewegungen und virtuosen Tricks schaffte sie es auch heuer, Besucher- und Passant_innen in den Bann nonverbaler Unterhaltung zu ziehen.
Des weiteren sorgte ein eigenes Kinderzelt wo Bastel- und Mal- sowie Zeichenutensilien für Groß und Klein bereitlagen, für Spaß und gute Stimmung. Auf Wunsch wurden kleine und große Kinder auch nach eigenen Vorstellungen geschminkt. Weiters sorgte auch eine Riesenseifenblasenstation für Begeisterung.
Die Informationsstände vom VGT, der VGÖ, der steirischen TierWeGe, Vier Pfoten und Animal Angels waren stets gut besucht und informierten über Veganismus, Tierrechte und Tierschutz sowie laufende Kampagnen.
Die großartigen Verkostungsstände Makam Naturkost sowie Loving Hut bestachen einerseits mit veganem Dürüm und Döner sowie andererseits mit veganen Köstlichkeiten asiatischer Art. So wurde wieder einmal schmackhaft bewiesen, dass Veganismus weder geschmacklos
noch langweilig ist!
Vegane Süßspeisen von Bernds Welt sowie Kaffee und Kuchen vom MegA (Menschen gegen Ausbeutung) -Verkostungsstand sorgten für ein rundes Geschmackserlebnis von herzhaft-pikant bis fruchtig-süß.
Vereint wurden diese beiden Geschmackserlebnisse von Crue Art und ihrem beeindruckenden Angebot aus Rohkost-Fingerfood.
Mit veganer Kosmethik von Ringana, wo tierfreundliche Cremes, Seifen, Gesichtsmasken und vieles andere angeboten wurden, schloss sich der Kreis zu einem gelungenen Fest und mit dem Verkaufsstand von MegA (Menschen gegen Ausbeutung) mit T-shirts, Zeitschriften, Büchern, Buttons, Patches, Aufklebern u.ä. war auch der Sektor Erdbefreiung, Tierbefreiung, Menschenrechte, Antikapitalismus und Anarchismus sowie Primitivismus abgedeckt.
Alles in allem wieder ein gelungenes Fest mit vielen gutgelaunten Besucher_innen und einer klaren Message: Die Zukunft ist vegan!
Eine kleine Fotogalerie zum Fest gibt's auf vegan.at.

Für die Unterhaltung der Jüngsten steht ein eigenes Kinderzelt zur Verfügung.
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Detailbeschreibungen weiter unten auf der Seite
| Name | Angebot |
|---|---|
| Animals' Angels | Infomationen über die Abschaffung von Langzeit-Tiertransporten weltweit |
| Happy Kuh e.V. | Informationen über das Zusammenleben mit Kühen & Ochsen |
| MegA – Menschen gegen Ausbeutung | Magazine, Flugzettel, Buttons, Aufkleber und Shirts mit den Schwerpunkten Erdbefreiung, Tierbefreiung, Menschenrechte, Zivilisationskritik, Green Anarchy, Kapitalismus- und Herrschaftskritik, Veganismus, Tiefenökologie u.ä. |
| RespekTiere | Infomaterialien über Tierrechte und Tierschutzkampagnen |
| Tierparadies Schabenreith | Informationen über den Gnadenhof und seine Arbeit |
| Tierschutzlauf | Infomationen über den Tierschutzlauf 2011 |
| Tier-WeGe | Infomaterialien über Tierrechte und Tierschutzkampagnen |
| Vegane Gesellschaft Österreich | Interessensvertretung für Veganismus |
| Verein gegen Tierfabriken | Tierrechtsorganisation |
| Vier Pfoten | Infomaterialien über Tierschutzkampagnen und Haustierhaltung |
| Name | Angebot |
|---|---|
| Bernds Welt | Süße Backwaren vom Meisterbäcker |
| Crue.Art | Rohkost |
| Loving Hut | Diverse frisch zubereitete vegane Köstlichkeiten |
| Makam Naturkost | Döner und mehr |
| MegA – Menschen gegen Ausbeutung | Kuchen- und Getränke |
| Name | Angebot |
|---|---|
| Di Romeo | Schuhe: Synthesis of Italian dressing with style and sustainable balance in the relation among man animal environment |
| Ringana | Gesundheit und Schönheit mit dem Geheimnis Frische |
| Vegane Gesellschaft Österreich | Tombola-Lose |
Manche Künstler_innen haben uns genauere Beschreibungen zu ihrer Arbeit und ihrer Philosophie zur Verfügung gestellt. Dadurch ist es möglich sich einen besseren Eindruck vom am Sommerfest gebotenen Programm zu machen.
Frieda ist Pantomimin, Clownin und Jongluerin.
In einer immer lauter werdenden Welt liegt ein besonderer Reiz im Stummen, Leisen und Einfachen.
Nation, Alter oder Bildung der ZuschauerInnen spielen keine Rolle um zu verstehen was Frieda macht/erzählt. Ihre Sprache kann jedeR verstehen der/die genau hinschaut und beobachtet. Das Publikum wird immer wieder mit eingebunden und dementsprechend ist jede Vorstellung einzigartig.
Frieda steht für:
Solo17:00 Uhr
Live ist THE MULE eigentlich eine 4-köpfige Band, die sich aus Musikern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, zusammenstellt. Der schlagzeuger kommt von einer Hardcore-Band (Seven Deadly Sins), der Bassist von einer Metal-Band (Bong Baby Go Sub), der Gitarrist studiert klassische Gitarre und der Sänger ist noch in einer Metal- und in einer Reggae-Band … (Bong Baby Go Sub – VIVA LA MUERTE)
Wenn The Mule Solo auftritt, musiziert der Herr Peter allein. Dabei tritt er eine Bassdrum, zieht eine Hi-Hat runter, spielt Gitarre und singt.
Er spielt so Sachen wie: rotzige 60ger Blues-Rock-Songs oder dessert-rock-sachen, triefend kitschige Balladen und so Krawall-Zeugs. Er singt von Liebe & Hass, vom Küssen & Kotzen, von Ramba bis Zamba.
Warum ich ein Veganer bin.
Schweine sind Arschlöcher. Diese Viecher mag ich einfach nicht. Ich hab eine Antipathie gegenüber allen Tieren, die so stark ist, dass ich diese Mistviecher einfach nicht essen kann. Auch Kühe und Hühner sind sehr unfreundliche Zeitgenossen. Wenn man von diesen Personen die Milch und die Eier zu sich nimmt, könnte man gleich von Adolf Hitler einen Kuchen mit nem Judenknochenhakenkreuz, oben drauf zur Verzierung, zu sich nehmen. Hitler würde ich auch nicht essen.Am schlimmsten ist es, den Fleischkonsum anderer Menschen zu unterstützen. Auch wenn man nur das Teller, mit einem dieser Viecher drauf, reichen muss. Meistens mit dem Beisatz:
Du musst´s ja nicht essen! Nur mir geben!!!Und was sagt man, wenn man einem Junky die Spritze reicht?Ich fixxe nicht! Ich gebe sie ihm nur?Einem Alkoholiker den Schnaps reicht?Ich trink ihn nicht, ich geb' ihn ihm nur?Oder einem Pädophilen ein Kind reicht?Ich ficke es nicht! Ich geb's ihm ja nur?Den Ziegenbock, der den Antichristen verkörpert, würde ich auch, sicher nicht essen. Antichristen würde ich auch, sicher nicht essen. Christen vielleicht schon. Politiker haben zwar ein Spatzenhirn, würde ich aber auch essen. Und Rassisten sind dumm wie fisch. Doch auch Rassisten würde ich essen.
FaulenzA ist ein politischer Punkliedermacher, mit anarchischem Witz, der politische Themen mit schwarzen Humor vermischt und ehrlich und authentisch rüberbringt. (Zitat von punksender.com)
Als streunender Punk reise ich mit Gitarre, Mundharmonika und Quetsche durch die Gegend und singe meine Lieder auf der Straße oder im Konzert. Sie handeln von Liebe, Wut und Spaß, von Revolte und einem Leben, das ich mir wild und zwanglos wünsche. Ich erzähle von Besetzungen, vom Tanzen und Faulsein; von brennenden Herzen, klauenden Ratten und Tofu. Werdet autonome Mäuse!
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